Dem Bauch “danke sagen”

dem_bauch_danke_sagen13 Monate sind vergangen. 13 Monate, in denen mir alles scheißegal war. Alles, außer meine Kinder. Was mich und meinen Körper anging, da habe ich nicht viel gemacht…. In einem Zeitraum von ein paar Wochen habe ich sporadisch meine Rückbildungsübungen gemacht, aber das hat wohl in diesem geringen Umfang kaum etwas geholfen. Das war für mich aber auch irgendwie vollkommen akzeptabel und ich war eigentlich mehr froh, dass ich meinen Alltag geschissen bekommen habe. Zudem wusste ich auch, dass der Bauch einer Drillingsschwangeren durchaus längere Zeit benötigt um sich wieder zurückzubilden, als der, einer Einlingsschwangeren. Man sagt, der Bauch kommt 9 Monate und geht 9 Monate, und bei Mehrlingen sogar eher 12 Monate. Somit war ich eigentlich schon Grundentspannt, man darf sich nur nicht von den Medien bekloppt machen lassen, die einen glauben lassen, man wacht am nächsten Tag mit einem ultra flachen Bauch auf. Das ist sowas von Bullshit! Hat man denen nach der Geburt die Gebärmutter direkt mit entnommen? Und ne Fettabsaugung war auch gratis dabei? Ach halt, stop. Bei einer Schwangerschaft nimmt man doch nicht zu! Maximal die berühmten 11 kg, wovon natürlich höchstens die Brust an Volumen zugenommen hat. Mal im Ernst, wie viele schaffen das noch mal genau? (Ich möchte jetzt bitte keine Handzeichen sehen, wenn es tatsächlich Frauen gibt, die dazu gehören) Also ich gehöre definitiv nicht dazu! Ich habe bei Damians Schwangerschaft, die 42 Wochen ging, knapp 30kg zugenommen.

Und bei den Drillingen, habe ich auch 30 kg in 35 Wochen geschafft. Und das ist es, worunter mein Körper sehr gelitten hat. Jetzt ist bei mir die Zeit gekommen zu sagen, ich möchte gerne wieder meine alte Figur (so mehr oder weniger) zurück haben. Ich denke, dieses Gefühlt kennt fast jede Mami. Wichtig ist hierbei einfach der Zeitpunkt. Bist du bereit? Dann ist es dein Körper auch und du wirst es schaffen! Bist du es noch nicht? Dann wird dir dein Körper schon sagen, wann du anfangen solltest. Ich möchte persönlich nicht unbedingt abnehmen, ich möchte mich eigentlich bei meinem Bauch bedanken. Er hat so unglaublich viel schon alleine geleistet, hat unsere 4 Schätze monatelang in sich aufbewahrt und hat sich nun schon super selbst zurückgebildet, da möchte ich ihn nun unterstützen, noch mehr zu schaffen. Und ich möchte euch gerne anstecken, mitzumachen! Ich zeige euch gerne, anhand meines persönlich gesetzten Ziels, wie ich vorgehen werde.

Mein Ziel:

  • Straffere Haut am Bauch
  • Flacherer Bauch
  • Cellulite an den Oberschenkeln minimieren
  • Rektusdiastase schließen

Wie startet man also?
Ich bin ein absoluter Fan von Listen! Ich erstelle mir für alles mögliche Listen und somit natürlich auch zu diesem Thema. Eins der wichtigsten Dinge ist die richtige Ernährung! Damit steht und fällt eigentlich immer alles. Und ja, ich bin auch ein bekennender Nutella-Junkie! Ich weiß, auf die geliebten Dinge zu verzichten ist wirklich nicht einfach! Vor allem wenn es am Abend, wenn endlich mal der Feierabend eingekehrt ist, wie eine Art Belohnung ist, pure Entspannung. Aber was fange ich hier an zu schwärmen, ab sofort ist das gestrichen! Knallhart. Mein Tipp hierbei ist es, sich einen Ersatz zu suchen, der einen auch glücklich machen kann. Ich weiß, nichts ist wie Schokolade, aber wie wäre es mit einem leckeren Tee mit Honig oder ein paar Weintrauben als Snack? Vorausgesetzt, du willst nicht unbedingt eine Low Carb Diät machen (dann wäre das was ganz anderes) ist das doch durchaus legitim und gesund. Und mit so einem heißen Tee, verbringt man schon mal ein Weilchen. In der gleichen Zeit hätte man früher wahrscheinlich eine halbe Tafel Schokolade verputzt. Das A und O ist also die Vorbereitung. Mach eine Liste mit Dingen, die du gerne isst und geh einkaufen. Eine Auswahl der Dinge, die gesund, lecker und legitim für das Bindegewebe sind, sind folgende:

  • Obst und Gemüse

  • Cremesuppe

  • Buttermilch

  • Quark

  • Sahne

  • Dinkel/ Buchweizen/ Amaranth

  • Kräuter

  • Studentenfutter

Diese Lebensmittel sind durchaus auch in Maßen ok:

  • Geflügel

  • Fisch

  • Honig

  • Ahornsirup

  • Fetakäse

  • Ziegenkäse/ Schafskäse

  • Mozzarella

  • Frischkäse

  • Eier

  • Backofenpommes

  • Schokolade ab 70% Kakaogehalt

Und diese Dinge solltest du erst mal aus deinem Essenplan entfernen:

  • Zucker

  • Süßigkeiten

  • Weizenmehlprodukte

  • Schweinefleisch

  • Wurst

  • Kuhmilch

  • Margarine

  • Käse (Aufschnitt)

  • Chips und co

Wenn du einkaufen warst, dann kann schon mal nicht mehr viel schiefgehen. Mach dir am besten direkt ein paar Notizen, was du zu welcher Tageszeit essen könntest. So kannst du dich schon den ganzen Tag mit dem Gedanken anfreunden und bekommst Appetit auf das Gericht, wie zb. ein frischer Salat mit Olivenöl oder eine Gemüse-Cremesuppe mit Sahne. Hast du es erst einmal geschafft, dich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen, also alles notiert, einkaufen gewesen und Gedanken gemacht, hast du dich bereits so ausgiebig mit dem Thema befasst, dass du richtig Lust bekommst loszulegen. Denn das meiste spielt sich wie immer im Kopf ab. Und vor allem der Verzicht auf Zucker macht vielen Angst. Es ist auch verständlich, denn Zucker ist ein Suchtmittel und wird von der Lebensmittelindustrie absolut ausgenutzt und deswegen fast überall eingesetzt. Doch du kannst stärker sein. Denk daran, es ist ein begrenzter Zeitraum, du musst ja nicht dein ganzes Leben darauf verzichten und wenn du es dann geschafft hast, ist es ein enorm befreites Gefühl und du wirst merken, dass du von der Sucht losgekommen bist und ab dem Zeitpunkt nicht mehr so viel Zucker „benötigst“ wie früher. Zudem empfehle ich dir einen sogenannten Genusstag (oft inzwischen Chead-Day genannt), an welchem du etwas über die Stränge schlagen darfst. Das tut dann vor allem der Seele gut und du gehst motivierter an die Sache ran. Dir sollte natürlich trotzdem bewusst sein, dass alles, was du an dem Tag zu dir nimmst, auch vom Körper wieder abgebaut bzw. verstoffwechselt werden muss. Du solltest es also auch nicht übertreiben, sonst ist die ganze Arbeit der letzten Tage dadurch wieder zerstört. Aber mal eine Portion Pommes mit Mayo essen oder einen Sekt trinken, das sollte okay sein. Für jeden, der zugleich auch noch abnehmen möchte, habe ich vielleicht auch noch ein paar grundsätzliche Tipps: Die Verteilung des Essens sollte tatsächlich nach dem alten Prinzip „Morgens wie ein Kaiser, Mittags wie ein König und Abends wie ein Bettler“ ausfallen. Denn Abends noch Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, ist einfach unnötig und benötigt der Körper einfach nicht mehr. Nach 18 Uhr sollte man einfach möglichst auf alle Kohlenhydrate verzichten, das hilft auch schon stark, damit die Kilos purzeln. Doch ein paar wichtige Dinge fehlen noch, die dich erst Recht anspornen werden. Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehören nicht nur gesunde, frische Lebensmittel, sondern auch die richtige Menge an wichtigen Vitaminen! Kein Gemüse oder Obst dieser Welt, ist leider heutzutage noch so reich ein Vitaminen, wie es noch vor einigen Generationen der Fall war. Wir sind auf die Vitalstoffe angewiesen, wenn wir wirklich gesund und fit bleiben wollen. Natürlich werden viele sagen, dass sie es auch nur mit frischem Obst oder Gemüse geschafft haben, gesund zu bleiben und dass das doch Irrsinn ist zu sagen, das Gemüse vom Biomarkt um die Ecke sei nicht gut genug. Sorry, aber es ist in der Tat so. Es ist sicher nicht schlecht, aber es reicht auch nicht aus um den Bedarf völlig zu decken. Nun gibt es unzählige Präparate in Sachen Nahrungsergänzung und viele davon sind großer Kappes, wie z.B. Brausetabletten aus dem Supermarkt. Aber auch teurere Produkte sind nicht immer gut. Was wirklich gut ist, konsumiere ich bereits seit 10 Jahren und ich frage mich heute, warum ich eigentlich nie darüber gesprochen habe. Die Produkte von FitLine sind in der Hinsicht wirklich einzigartig, denn sie transportieren ihre Inhaltsstoffe dorthin, wo sie im Körper gebraucht werden. Sie steigern dadurch deine Leistungsfähigkeit, deine Konzentration, stärken das Immunsystem und sorgen dafür, dass in der Nacht alles regenerieren kann, wie z.B. die Muskeln beim Muskelaufbau und auch die Haut! Wenn man vor hat abzunehmen, sind sie sogar noch empfehlenswerter, denn sie enthalten eine Menge an B-Vitaminen, welche hauptsächlich in Kohlenhydraten zu finden sind: die sogenannte Nervennahrung 😉 Als ich von Freunden angesprochen wurde, wie es denn sein kann dass ich so „frisch“ aussehe obwohl ich doch mit 4 Kindern wirklich ausgelastet bin, habe ich die Katze aus dem Sack gelassen und erzählt, dass ich dank FitLine so energiegeladen bin. Einige meiner besten Freunde testeten die Produkte und konnten kaum glauben, was es für eine Wirkung erzeugte! Lange Rede kurzer Sinn: Ich kann es inzwischen wirklich jedem empfehlen! Ich habe die Produkte schon während der gesamten Schwangerschaft genommen und brauchte dadurch keine weiteren Vitamine, fühlte mich wohl und den Kindern ging es auch immer super!

Wenn man nun diese Grundlage hat, fehlt eigentlich nur noch etwas, um die straffere Haut zu unterstützen. Dafür gibt es meine neuen besten Freunde, meine liebsten Helferlein, die BellaBambi`s! Den Tipp bekam ich von meiner Mama (die Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin ist und von der ich eigentlich alle Tipps, die ich hier bekannt gebe, geklaut habe ;-)) Die kleinen Helferlein funktionieren im Prinzip wie das Schröpfen, das man aus Wellness oder Beauty-Salons kennt. Nur dass man es eben selbst machen muss. Du massierst mit ihnen deine Haut sehr stark, so dass die Durchblutung angeregt wird und deiner Haut ständige Reize unterzogen werden. Diese Reize braucht die Haut, damit sie wieder arbeitet. Und zwar diesmal in die andere Richtung – zurück! Als der Bauch gewachsen ist, hat die Haut ständig Reize bekommen und ihr wurde so vermittelt, dass sie sich dehnen soll. Nun soll sie sich zurückziehen, aber ihr fehlen dafür die Reize. Die gibt man ihr mit der Massage! Ganz einfach! Und nicht nur die Haut wird dadurch angeregt, sondern auch die Faszien (Bindegewebe Schicht). Denn die Faszien sind ein ganz elementarer Teil des Körpers, ein Gebilde das sich durch den ganzen Körper zieht, wie eine Hautschicht. Dieses Gebilde ist normalerweise geschmeidig und weich. Doch durch solche großen Veränderungen wie eine Schwangerschaft, gleitet es nicht mehr, sondern ist quasi verhärtet. Durch die Massage wird es wieder weich gemacht und kann zur alten Form zurückfinden. Das, was mich neben meiner Menge an Haut am meisten an meinem Bauch stört, ist, dass er noch hervorsteht! Und in dem Fall handelt es sich nicht um Fettpolster, es ähnelt eher einem Ballon, wenn man ihn anfasst. Ein bisschen hart, gummiartig und hervorgewölbt. Das sind zum ganz großen Teil die Faszien, die nicht mehr richtig liegen, aber auch die Muskulatur ist noch nicht wieder die alte. Mit der gleichen Massage-Technik kann man sich übrigens auch um seine Cellulite kümmern, indem man an den betroffenen Stellen massiert. Wer es jetzt perfekt machen will, und ich möchte es perfekt machen, der unterstützt seine Haut noch von innen mit Aminosäuren (Eiweiße). Diese Rohstoffe braucht der Körper nämlich besonders zum Straffen der Haut! Die gibt es in Kapselform von der gleichen Firma (FitLine) und wird mit einer Lotion ergänzt, welche sich in Verbindung mit der Massage um den Abtransport der Schlacken aus dem Körper kümmert und zudem auch noch die Fettverbrennung anregt.

Wer den Weg mit mir zusammen gehen möchte und dementsprechend auch die Produkte braucht, der melde sich einfach bei mir über Instagram (getthetriplets) oder per e-mail (danica.harwardt@gmx.de) oder schreibt direkt meine Mutter an (sharwardt@gmx.de) sie kann euch alles bestellen, denn sie hat die nötigen Kontakte, das ist dann kein Problem! Ich verrate euch eins, ich habe über einen Zeitraum von ca 5 Tagen täglich meinen Bauch und Beine massiert, eingecremt und die Kapseln + Vitalstoffe genommen (die nehme ich ja sowieso) und konnte nach den 5 Tagen bereits meinen Gürtel ein Loch enger schnallen! Ich muss sagen, das hätte ich selbst nicht erwartet und ich konnte mir gar nicht vorstellen, so schnell einen Erfolg zu erzielen! Wenn ich mir überlege was passiert, wenn ich nun auch meine Ernährung umstelle und meine Übungen mache, bin ich schon jetzt irrsinnig gespannt und zugleich motiviert, wie sich das auf meine Haut auswirken wird! Kommen wir also zum letzten Punkt: Die Bewegung! Natürlich ist auch hier Sport ein elementarer Teil um schnell Erfolge zu erzielen. Ich muss gleich ganz offen sagen, dass mein Sport momentan noch darin besteht, die drei Mäuse täglich 2 Etagen rauf und runter zu schleppen, in ihre Maxi Cosis zu verfrachten und ins Auto ein- und auszuladen. Doch sobald ich mich in meinem neuen Alltag mit den freien Vormittagen durch die Tagesmutter so richtig eingelebt habe, werde ich hoffentlich auch wieder ins Fitness Studio können! Also, macht ihr es besser als ich und bewegt euch! Doch das mindeste sind natürlich die täglichen Übungen und die mache ich auch. Die Übungen verfolgen zwei Ziele:

  • Schließen der Rektusdiastase

  • Stärkung des Beckenbodens

Wer sich nun fragt „Wat? Rektus dings-bums, wat ist dat denn?“ Das ist die Lücke die entstehen muss, damit der Schwangerschaftsbauch wachsen kann. Denn der braucht bekanntlich Platz, und er verdrängt gnadenlos alles was ihm im Weg ist. Die Organe sind nicht das Problem, die flutschen nach der Geburt normalerweise wieder in ihre richtige Position zurück. Doch die Muskulatur ist härter und braucht deswegen länger und oft auch Unterstützung bei der Rückbildung. Umso größer also der Bauch in der Schwangerschaft war, desto breiter ist auch die Lücke deiner Bauchmuskulatur. Man sagt, dass nach einer normalen Schwangerschaft die Lücke etwa 2 cm beträgt. Nach einer Entbindung mit einem Bauch wie ich ihn hatte, waren es locker 5 cm! Ihr könnt es selber mal testen, ob und wie breit eure Rektusdiastase ist. Legt euch einmal flach auf den Rücken und hebt nur den Kopf an. Dann tastet ihr vorsichtig ungefährt auf Höhe des Bauchnabels bis 3 cm drüber und drunter. Dort könnt ihr dann eine Art Spalt ertasten, dessen Breite eben unterschiedlich sein kann. Ich habe meine gestern gemessen und sie ist auf Höhe des Bauchnabels nun nach 13 Monaten immer noch zwei Finger breit. Zeit, etwas zu tun. Was ganz wichtig ist, man sollte nicht zu früh mit den Übungen anfangen. Mindestens 8 Monate sollte man den Körper erst mal schonen und „selber machen lassen“. Was er danach nicht alleine geschafft hat, kann man dann mit Bauchmuskeltraining für die seitliche Bauchmuskeln unterstützen. Hat man das Gefühl, dass sich die Lücke bereits weiter verkleinert hat (wöchentlich messen), kann man auch mit Trainieren der geraden Bauchmuskeln beginnen, aber nicht vorher. Das kann nämlich leider nach hinten losgehen, denn durch die Stärkung der geraden Bauchmuskeln wird im schlimmsten Fall die Lücke „gefestigt“ und man arbeitet gegen das, was man eigentlich erreichen will.

Das nächste sind die altbekannten Übungen zur Stärkung des Beckenbodens. Dass das gut und wichtig ist, brauche ich wahrscheinlich nicht noch mal erklären, das wird ja bei so ziemlich jedem Geburtsvorbereitungskurs erklärt. Ich habe aber ein sehr gutes Video, welches ich bei YouTube gefunden habe und erst als ich das gesehen habe wusste ich, was das Entscheidene an den Übungen ist und wie man sie richtig macht klick hier (etwa ab Min 7) Sie helfen zudem auch bei der Schließung der Rektusdiastase und ich habe damals, nach Damians Geburt, nur mit dieser Übung 1 mal täglich, nach einer Woche 1cm geschafft!

Und das war es auch schon!

Ich hoffe ich konnte euch etwas motivieren denn ich bin mir sicher, dass jede Mami, die eine Schwangerschaft plus Geburt geschafft hat, nun auch wieder zu ihrer alten Figur zurückfinden kann, wenn sie es wirklich will! Ich freue mich über jeden, der mitmachen möchte!

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Unser Alltag 2.0

Es wird besser. Ich kann sagen, dass es besser wird! Unsere kleinen sind nun schon ganze 9 Monate alt und somit hatte ich nun schon 9 Monate lang Zeit, Meister des Alltags zu werden. Es ist nicht so dass mir das immer gelingt, nein sicher nicht, aber ich weiß einfach inzwischen viel besser mit Situationen umzugehen. Auch dass wir nun endlich in unserer neuen Wohnnug sind, trägt sehr viel dazu bei, aber vor allem unser Rhythmus ist das, was mir den Tag erleichtert. Er teilt ihn sozusagen in kleine handliche Päckchen ein und ich hangel mich von einer zur nächsten Tagesetappe. Los geht es morgens um etwa 6:30 Uhr, wenn wir aufstehen oder Damian zu uns ins Bett krabbelt. Dann werden alle Kinder umgezogen und gewickelt. Dies geschieht immer in zwei Teams:

Team 1: Mama mit zwei der Herrschaften

Team 2: Papa mit den übrig gebliebenen

Das Team, das zu erst fertig ist hat gewonnen und darf als Belohnung schon mal in die Küche und die Milch vorbereiten. Wenn wir am abend zuvor clever genug waren, haben wir bereits Wasser vorgekocht. Leider nicht immer der Fall. Wenn die Milch also fertig ist, werden alle Kinder nach unten gelockt oder getragen. Die ersten zwei Pullen werden direkt vergeben und Damian bekommt sein Frühstück. Es wird eifrig versucht, dass das dritte Baby nichts von der Milchvergabe mitbekommt, da sonst purer Futterneid verbunden mit ununterbrochenem Geschrei die Morgenidylle stören würde. Leider in 90% nicht der Fall.

Wenn die heimliche Milchvergabe abgeschlossen ist, wartet man noch geduldig ganze 2 Minuten auf ein Bäuerchen, das inzwischen nur noch sporadisch an den Tag kommt, und legt dann das Baby in eine bereits am Vorabend bereitgestellt Wippe. Am besten noch ein Spielzeug mit auf den Weg geben, dann ist das Kind noch ein paar Minuten länger beschäftig. Kind 3 bekommt auch endlich die Pulle und Damian will evtl ein zweites Brot. Andernfalls geht es ab, Zähneputzen! Nachkontrolle beginnt in etwa 5 Minuten. Wutanfälle miteinplanen, Kind muss zur Kita gebracht werden. Der Mann muss Geld anschaffen, verlässt mit Damian um ca 07:45 Uhr das Haus. Mama und die Drillinge allein zu haus. Ab jetzt Rock’n’Roll!

Babys sind noch bis maximal 8:30 Uhr in den Wippen zufrieden (meistens eher bis 8:00 Uhr) was bedeutet dass Mama langsam die Arena vorbereiten muss. Die Matten auslegen, Gitter drum legen, den Rest mit den pfiffigen Puzzelmatten auffüllen und mit ein paar Spielzeugen drappieren – fertig. Kinder frei lassen. Mama macht sich nen Kaffee (mit etwas Glück hat sie das schon vorher in irgendeiner kleinen Pause geschafft) und setzt sich zu der Meute ins Gehege. Babys beim Spielen zusehen und blitzschnell reagieren wenn wieder ganze Kotzlachen aus den Babys geschossen kommen. Spucktücher Verbrauch: Gen Hundert! Mama kann sich mit ihrem Kaffee ein kurzes „Päuschen“ genehmigen, zumindest so lange bis das nächste Kind wieder im Schwall erbricht und kurz darauf mit der flachen Hand ausholt um einmal so richtig schön in der Fütze rumzupatschen. Im besten Fall beobachtet das Schwesterchen das Vergnügen und bekommt eine gratis Haarkur von ihr verpasst. Dies passiert innerhalb von 3 Sekunden wenn Mama grad ihre Mails auf dem Handy checkt. Janek meldet sich etwa zwischen 8:30-9:00 uhr und beschwert sich bei mir, dass er mal wieder zu wenig Schlaf in der Nacht bekomme hat…. Mama hat Mitleid und bringt ihn in sein Bettchen wo er dann manchmal der Meinung ist, dass er vielleicht übertrieben hat und doch noch ein bisschen Party machen möchte. Mama unterbindet dies strikt. Es ertönen die ersten Beschwerden von unten, Mama möge bitte wieder in Sichtweite sein, falls man mal wieder rummoppern möchte soll es doch auch jemand hören. Sobald Janek seinen Schnuller nicht mehr mit einem lauten „Fummpp“-Geräusch demonstrativ aus dem Mund spuckt, geht Mama mit dem Babyphon bewaffnet wieder zu den im Stall verbliebenen. Nach einem freundlichen Kotz-Gruß und anschließender Wisch-Attacke hat Mama wieder einen Moment Ruhe. Meist hält die Laune der beiden Scherzkekse ne ganze Weile an, ansonsten fängt Mama eben manchmal schon an, sich morgens um 9:00 Uhr zum Affen zu machen. Ein bisschen Trallala und Dududu und dann sieht die Welt schon wieder anders aus. Wenn die Laune anhält, hat die Mama sogar Zeit sich mal das Gesicht zu waschen oder durch die Haare zu kämmen! Geiler Shit! Und sobald Janek wieder mit von der Partie ist, sitzt sie wieder mitten im Gehege und managed das Spielzeug. Um 10:00 Uhr kommt dann alle paar Tage meine Hilfe und hilft wo sie kann. Ich kann dann auch mal duschen gehen oder andere übertrieben wohltuende Dinge tun. Ab etwa 10:45 Uhr ist aber wieder Schluss mit lustig und es wird lauthals angemerkt, dass die vier Stunden seit dem Frühstsück schon längst annähernd vorbei sind. Also macht die Mama schnell die Brei-Pampe fertig, füllt die Pullen mit schmackhaftem Kamillen-Fenchel-Tee und sorgt dafür, dass Notfall-Schnuller und ein feuchter Waschlappen auf dem Tisch bereit liegen. Wenn alles parat steht kommen die Stühle. Nicht eher. Das wäre extrem unklug, denn dann ist direkt Panik. Die Stühle sind da! Futter!!!!!!! Sofort!!!! Aber zackig!!! Untermalt werden diese Gedanken mit mehr oder weniger melodischem Geschrei aus drei Kehlen gleichzeitig. Es sollte dann also schnell gehandelt werden, wenn einem sein Trommelfell lieb ist. Sobald die Kinder in den Stühlen sitzen, angeschnallt sind und die Lätzchen gegen die schlimmsten Spuck- und Kleckerattacken hägen, geht’s auch schon los. Immer der Reihe nach, einer nach dem anderen. Üblicherweise in der Reihenfolge: Lara, Janek, Mina.

Lara: Träumt vor sich hin, ist tiefenentspannt und mag immer alles was sie bekommt. Der Schnabel geht schön weit auf. Aber alles, was drum herum passiert, ist eigentlich noch spannender, weshalb dies unbedingt während der Malzeit beobachtet werden muss:
Die Sonne draußen scheint heute wieder soooo schööön! Seit wann hat Janek einen blauen Pullover an? Wo ist die Katze denn jetzt eigentlich hingelaufen? Oh, hallo Mama! Ist das mein Löffel? Mmmmh, mit Finger besonders lecker! Warum weint Mina?

Mina: Ist immer sehr wild, will sofort essen und das unbedingt immer mit der Hand im Mund. Das schmeckt aus Erfahrung einfach besser! Quengeln hilft standardmäßig eigentlich immer. Man weiß zwar nicht so genau was man eigentlich damit bezwecken will, aber schaden kann es ja auch nicht:
Boar Mama, gib Gummi! Oh, da war ein Vogel draußen…… Ich will essen, ach da ist ja schon der Löffel… Wo ist meine Hand? Schnell in den Mund, fast vergessen. Wie, die Lara hat schon wieder nen Löffel? Irgendwas ist doch hier unfair! Regnet es eigentlich draußen? Wo bleibt mein Löffel???

Janek: Liiiiiieeeebt das Essen! Er genießt jeden Löffel mit einem hörbaren „Mmmmhmm!“ wenn der Mund zu geht. Wenn der Mund aber auf geht, erinnert es eher an einen Besuch beim Zahnarzt! „Bitte ganz weit öffnen, sagen Sie doch mal Aaaaah!“ Janek tut es immer! Wobei auch hier die Hand nach dem Löffel nicht fehlen darf. Eine so leckere Sache die wir Erwachsenen scheinbar irgendwie immer verpassen:
Wo bleibt der Löffel? Da ist der Löffel! Jetzt bloß den Mund auf machen, am besten möglichst weit, vielleicht ist dann auch mehr drauf. Ich geb einfach mal alles… Mmmmhhhmmm… schmeckt das heute wieder super! Wo bleibt der Löffel? Da ist der Löffel! Jetzt bloß weit den Mund aufmachen… ach Mist, war für Mina… Aber jetzt! Da ist er! Mmmmhmm!

So, oder so in etwa geht das jeden Tag beim Mittag. Die größte Herausforderung besteht aber wohl darin, den Behälter leer zu bekommen, ohne dabei mit dem Löffel ein kratzendes Geräusch zu machen! Sollte man schlampigerweise doch mal mit dem Löffel ein Geräusch in der Schüssel verursacht haben, macht sich direkt wieder die Panik in der Runde breit. Denn das wurde bereits gelernt: Wenn gekratzt wird, ist gleich Feierabend! Und keine Angst, die drei kleinen Nimmersatt bekommen immer genügend Brei. Aufhören will man trotzdem nicht, das könnte ich auch als Kompliment auffassen, da ich den Brei immer selbst koche. Wenn also die Schüssel dann tatsächlich einmal leer ist, und alle vier Kinder schreien und mich verzweifelt anschauen wenn ich dann auch noch mit dem feuchten Waschlappen um die Ecke komme, bekommt einer nen Schnuller verpasst und die anderen beiden ne Teeflasche in den Mund. Danach ist dann wieder jeder beruhigt und es wird bemerkt, dass man eigentlich ja doch schon satt ist.

Nachdem Mina und Lara noch mal ein paar Scherze gerissen haben und sich gegenseitig übereinander kaputt gelacht haben, kommen auf kurz oder Lang anschließend alle drei in ihre Bettchen. Mittagsschlaf ist angesagt! Akzeptiert wird dies mittlerweile meist von allen (Ausnahmen bestätigen die Regel) und binnen kurzer Zeit ist nach mehrmaligem Spieluhr-Gedudel und Schnuller im Dunklen-Ertasten dann Ruhe im Karton. Zeit für Mama sich auch mal eine Auszeit zu nehmen bzw zu Mittag zu essen. Im besten Fall schlafen die drei dann ihre 1 ½ bis 2 Stunden und alle wachen zufrieden auf und grinsen sich durch den Tag. ODER: Nach 20 Min wird der erste wach, nach weiteren 20 Min der zweite und noch mal 20 Min später der dritte und Mama war nur damit beschäftigt alle immer wieder zum Schlafen zu bringen. Dies kommt glücklicherweise eher selten vor, sonst würde die Mama wohl auch bald Ammok laufen.

Sind also die Babys regulär gegen 14 Uhr wach, wird eine Runde gewickelt und noch mal ein paar Dönekes gemacht, so lange die Laune noch so gut ist. Denn nach etwa 45 Min muss die Mama schon wieder den nächsten Brei vorbereiten, der genauso leidenschaftlich verschlungen wird, wie der am Mittag. Ist diese Breivergabe also auch abgeschlossen, muss die Mutti auch schon den größten der kleinen von der Kita abholen. Dies geht nur, da am Nachmittag eine Haushaltshilfe kommt um mich mit den vier Chaoten + Haushalt zu unterstützen! Ich wüsste nicht, wie ich es ohne sie schaffen würde (schon allein logistisch) und bin sehr froh sie zu haben! Nachdem also Damian dann auch mit von der Partie ist, kann der restliche Nachmittag „frei“ gestaltet werden. Frei bedeutet hierbei: Damian bestimmt ihn. Wenn er gute Laune hat, ist es einfach. Wenn er schlechte Laune hat, ist es anstrengend. Janek hält Nachmittags gern noch mal ein kleines Nickerchen, während für Mina und Lara nur noch gilt „Rock’n’Roll!!“ Das bedeutet, klettern, krabbeln, brabbeln, tanzen, lachen, schreien, kotzen, sabbern, …. heißt einer ist immer mit zwei Kindern beschäftigt. Wenn Janek schläft, auch mal nur mit einem. Einen links auf dem Bein, den zweiten rechts. Oder so ähnlich. Bis dann der Zeitpunkt kommt an dem es wieder alles Strikt nach Plan läuft. Dann mache ich das Abendessen für alle vier Kinder und meine Haushaltshilfe wickelt alle und zieht Schlafanzüge an. Wenn sich dann alle Kinder unten am Tisch versammelt haben, sagt Damian noch seinen Essensspruch auf und dann geht’s ran an die Buletten. Wobei die hierbei eher aus Grießbrei und nem Wurstbrot mit Gemüse bestehen. Nachdem also wieder alle Kinder von oben bis unten mit Grießbrei eingesaut sind, der Tee zu 80% wieder ausgekotzt wurde weil die Finger wieder bis zum Anschlag im Hals steckten, versuche ich Damian zu überreden doch schon mal Zähneputzen zu gehen. Nach ca 30 Sekunden muss dann meine Haushaltshilfe oder ich nachsehen, ob Damian bereits das ganze oder nur das halbe Badezimmer unter Wasser gestellt hat und entsprechend handeln. Wenn das geschehen ist, oder während dies geschieht, mache ich noch ein paar Witzchen mit den Babys oder singe irgendwelche hirnrissigen von mir frei erfundenen Lieder vor, weil ich nach 12 Stunden langsam baller baller werde und schnappe mir dann ein Baby nach dem anderen um es in ihre bereits vorbereiteten Bettchen zu bringen. Sind dann nach gefühlten 10 Stunden alle Kinder in den Bettchen, lese ich noch eine Gutenachtgeschichte für alle vor, wobei Damian bisher noch alleine entscheidet, welche. Wenn diese erzählt wurde bekommen alle noch ein Küsschen und ich versuche mich auf keine weiteren Diskussionen mit Damian einzulassen darüber, was er nun angeblich noch alles braucht um zu schlafen und dass ja eine Geschichte zu wenig ist, dass er keine Decke braucht, dass er keine Spieluhr hören will, dass ich noch nicht abhauen soll, dass ich zu Janek gehen soll, dass das Rollo nicht ganz unten ist, ….. Und nachdem man dann noch ca 20 mal Schnuller in diverse Mündchen gesteckt hat und Babys wieder vom Ende des Bettes aufgesammelt und an die „richtige“ Stelle gelegt hat, geht man irgendwann einfach raus, insofern immerhin kein Geschrei ist. Das Gebrabbel hält nämlich noch meist einige Zeit an, wird aber deutlich weniger, wenn man einfach den Raum verlässt. Und siehe da, oh Wunder, irgendwann sind sie dann alle tatsächlich eingeschlafen und das meist noch vor 19:15

Und jetzt? Mamazeit und Bierchen! Oder doch eher Brei kochen und Aufräumen?

Die harten Tage

Die gibt es. Und ich freue mich immer über sie. Denn es gibt auch die sehr harten Tage. Und wenn ich von sehr hart spreche, dann werden das wohl nur die wenigsten nachvollziehen können. Nur die wenigsten ahnen, was es eigentlich bedeutet, Fulltime-Mom von 4 Kindern zu sein. Nur die wenigsten ahnen was es bedeutet, 4 Kindern in all ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Nur die wenigsten werden ahnen, dass es so ist, wie es ist. Denn wie es ist, das weiß man erst, wenn man es selbst erlebt hat. Wer inzwischen mal mit uns nur einen Tag verbracht hat (von morgens bis abends) oder noch besser, zwei Tage in Folge mit Nacht, nur der weiß wirklich, was es bedeutet eine Großfamilie zu managen und zu versorgen.

Unser Leben unterscheidet sich im größten Teil von anderen dadurch, dass es komplett durchorganisiert ist. Und zwar stundenweise, manchmal entscheidet auch jede Viertelstunde über einen harten oder sehr harten Tag. Das mag für viele Leute befremdlich sein und sehr unnatürlich wirken. Ist es auch. Irgendwie. Aber das ist der größte und entscheidende Unterschied zu einer Familie mit nur einem oder vielleicht auch zwei Kindern. Auch wenn ich ohnehin ein Fan von Struktur bin und bei Damian auch schon immer alles mit Blick auf die Uhr gemacht habe, ist es einfach ein Muss bei mehreren Kindern. Einem Kind, kann man so vieles durchgehen lassen… Da ist es kackegal, ob es nun schon um 11.30 Uhr müde ist und Mittagsschlaf machen will oder erst um 12:30. Who cares? Hinlegen, Ruhe, Mittagspause. Yeeha! Oder: Auf den Arm nehmen, schuckeln, Liedchen trällern – Pennt. Oder: An die Brust nehmen, nuckeln lassen – schläft. Geht alles!

Bei drei Kindern?

11:30 und eins der drei Kindern schläft vor Müdigkeit fast ein. Die blanke Panik macht sich breit. Die anderen Kinder noch hellwach. Fuck. Wach bleiben, bitte, bitte! In meinem Kopf spielt sich der gesamte folgende Mittag, Nachmittag und Abend ab inklusiver schlechter Laune von Damian. Die muss man immer mit einkalkulieren. 3-jährige sind unberechenbar. Schlecht für mich und meine Planung. Okay, was also tun? Powernap! Das ist es! Die letzte Rettung! Also, Blick auf die Uhr: 11.35 Uhr und Kind schläft. Jetzt darf ich nur nicht vergessen es in 10 Minuten wieder zu wecken. „Du weckst es auf???????“ „Äh, ja!? Scheiß egoistische Mami, ich weiß. Das Leben ist hart…“ Also weiter, Kind soll also um 11:45-11:50 Uhr wieder wach sein. Dann mach ich ein bisschen Action mit ihm damit es wieder schön müde wird. „Watt? Die Tante hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank“ Ja, das denke ich auch manchmal wenn ich versuche, mich von außen zu beobachten. Aber alles dreht sich hierbei nur um ein Thema: Der gemeinsame Mittagsschlaf. Und wer eben mehrere Kinder hat, der weiß auch genau, dass es quasi das einzige Tagesziel ist, damit man selbst eben auch mal zur Ruhe kommt. Und das sollte man, denn eine zufriedene und ausgeglichene Mami, bedeutet auch ein zufriedenes Kind oder eben Kinder.

Genauso verhält es sich auch beim Essen. Bei einem Kind, kannse quasi immer mal die Brust hinhalten und sagen „Da, bitte…. Bedien dich.“ N kleiner Schluck für zwischendurch, etwas kuscheln und dabei einschlafen. Na Bombe! Stelle sich das einer mal bei 3 Babys vor. Da kann ich ja gleich den ganzen Tag lang oben ohne durche Bude rennen und wild mit den Armen-fuchtelnd rufen „Hurra!! Heute alles umsonst und all you can drink!! Haut rein, gönnt euch! Die Bar hat 24/7 geöffnet! Kein Ding, die Muddi hat wie immer n Spendablen…“ Danke, nein. Auch hier herrscht der strikte Essensplan im 4 Stunden Rhythmus. Außnahmen gibt es nicht. Nur in Notfällen.

Die meisten verstehen es nicht. Man kann es ihnen nicht verübeln. Ich konnte es mir damals auch alles noch nicht vorstellen. In der Schwangerschaft. Aber es ist wirklich hart. Die wenigen Auszeiten die man hat, die muss man sich hart erkämpfen und erarbeiten. Und dann muss man auch wissen, wie man diese am effektivsten nutzt. Tut man was für sich selbst? Ruht man sich einfach nur aus? Geht man zur Abwechslung mal wieder duschen und kämmt sich endlich ordentlich die Haare? Muss man Familienmanagement-Kram erledigen? Und ehe man sich versieht, hört man einen der drei Racker aus dem Nebenzimmer brabbeln und die Pause ist auch schon wieder vorbei. Auch ein einfacher Ausflug wird zu einem Kraftakt und verlangt wiedermal organisatorische Meisterleistungen. Man freut sich vielleicht mal wieder rauszukommen. Auch mal was anderes als immer nur die eigenen vier Wände mit immer dem gleichen Babykrempel zu sehen. Organisiert den Ausflug dann aber einen halben Tag lang um am Ende effektive 3 Stunden irgendwo zu verbringen, wo man nicht immer alles da hat, was man manchmal braucht. Da überlegt man sich irgendwann zwei mal, wann es sich wirklich lohnt, mit allen Kindern irgendwohin zu fahren. Leider ist es wirklich so, doch bis man sich das eingesteht, dauert es einige Ausflüge. Es ist doch unterm Strich immer so: Der Alltag läuft weiter! Es bleibt alles exakt wie immer: Die Kinder haben Hunger, wollen Schlafen, brauchen dabei Hilfe, sind gelangweilt und wollen spielen PLUS: Man ist nicht zu hause, hat nicht die gewohnte Umgebung, muss den ganzen Krempel mitschleppen, nimmt dann evtl das „falsche“ Spielzeug mit, die Kindern können schlechter Schlafen und man muss wieder zeitig nach hause fahren damit der große nicht auch noch übern Punkt ist vor Müdigkeit und am Ende des Tages lauter brüllt als jedes Baby, muss den Krempel wieder einsammeln, darf nichts vergessen, muss also wieder an alles denken und ist gefühlt den ganzen Tag nur mit Packen und Nachdenken beschäftigt. So ist es doch, und nicht anders. Natürlich hat man dort, wo man hinfährt, dann auch etwas Hilfe. Doch sind wir mal ehrlich: Am Ende machts doch die Mama. Nicht weil sie es unbedingt will, sondern weil die Helfer, auch wenn sie sich die größte Mühe geben werden, dein Kind doch nicht so gut kennen wie du selbst und deshalb immer irgendwann ins Schleudern geraten. Man kann bei vielen Dingen keine Pauschallösung nennen. Es gibt keine Formel oder Methode die immer wirkt. Man muss es in der Situation entscheiden und im Zweifelsfall das Gefühl entscheiden lassen. Und ich bin einerseits froh und stolz sagen zu können, das ich in den allermeisten Fällen weiß, was mein Kind hat. Helfen kann ich trotzdem nicht immer, denn manchmal kann man einfach nicht viel machen, aber ich weiß, was es jetzt braucht. Auf der anderen Seite ist es unglaublich belastend, wenns am Ende dann doch wieder die Mutti machen muss und man also nur macht, macht, macht. Man funktioniert irgendwann einfach nur noch. Wie eine Maschine. Dieser Song ist Unsinn, man ist eine Maschine. Wenn man sich dagegen wehrt, dann klappt es nicht. Man muss sich hinten anstellen und erst mal einfach funktionieren. Die Pause, die man irgendwann später bekommt um wieder mal Mensch zu sein, die wird kommen. An sehr harten Tagen kommt sie nur später und ist schneller wieder vorbei.

Ich möchte an der Stelle vermerken, dass ich niemandem mit diesem Text zu nahe treten möchte. Es haben alle den gleichen Respekt verdient, jede Mutti, egal mit wie vielen Kindern, leistet unglaubliches. Höchstens diejenigen ohne Kinder, die könnten mal über ihr Leben nachdenken, ob es wirklich so anstrengend, stressig und verplant ist wie sie denken, oder ob sie sich nicht doch unterm Strich mehr Stress machen, als nötig. Ich glaube, die meisten ahnen nicht was es bedeutet, keine Zeit zu haben. Ihr habt Zeit! Nutzt sie! Und hört auf zu meckern! Ich muss jetzt drei Kinder baden gehen…..

Diskriminierung “Wir sind anders”

Unsere Drillinge. Wie lieben sie so sehr und sind unendlich stolz auf sie. So wie natürlich auch auf unseren ersten Sohn. 4 Kinder haben wir nun. Quasi auf einen Schlag, von 1 auf 4. BÄM! Wow, was für eine Herausforderung, aber wir nehmen sie an. Wir versuchen, eine ganz normale Familie zu sein und ein Leben zu führen, wie wir es auch mit nur einem oder zwei Kindern geführt hätten. Leider klappt das nur mäßig. Mal ganz davon abgesehen dass man sich längst nicht so intensiv mit jedem einzelnen Kind beschäftigen kann, wie man es noch mit zweien hätte tun können, werden einem immer wieder Hürden gestellt. Vorurteile, Diskriminierung, man wird öfter daran erinnert dass man scheinbar anders ist, als ich es mir je vorgestellt hätte. Die Drillinge, oder 4 Kinder, sind für andere häufig ein Problem, das ist die bittere Wahrheit. Ich habe das erste Jahr mit Damian damals sehr intensiv erlebt. Habe viel mit ihm unternommen, andere Mamas besucht, in Elterncafés gewesen, einen PeKiP Kurs belegt und so weiter. Etwas traurig war ich also, als ich in der Schwangerschaft irgendwann realisierte: Das kannst du diesmal nicht mehr. Alleine mit drei Babys irgendwo hinfahren, das schaffst du ja schon alleine logistisch gesehen gar nicht! Als die drei nun auf der Welt waren bestätigte sich diese Vermutung auch erst einmal, aber auch vor allem wegen dem Füttern, welches unglaublich aufwändig ist, dadurch dass ich ja auch stille und alles einfach seine Zeit braucht. Doch im Laufe der ersten Monate wurde ich sicherer und mutiger und entschloss mich irgendwann dafür, doch einen PeKiP Kurs zu besuchen. Ich hatte mir alles überlegt, jemand der immer mitkommen konnte und jemand organisiert der in der Zeit auf Damian aufpassen sollte. Der Transport sollte nicht mit dem sperrigen Drillingswagen erfolgen, sondern mit zwei Tragetaschen und einem normalen Kinderwagen, so wie ich es bereits im Vorfeld getestet habe. So weit, so gut. Die Kursleiterin war erst einmal entzückt, als ich von meinen Drillingen erzählte und meinem Plan, eine zweite Person mitzubringen. „Alles kein Problem“ hieß es. Doch ein paar Tage vor Kursbeginn bekam ich einen Anruf. Die Dame sagte sie hätte noch mal darüber nachgedacht und machte zum Ausdruck, dass es wohl „für alle Beteiligten das Beste sei“ wenn ich mit den Drillingen erst in einigen Monaten den Kurs beginne, und damit nicht, wie alle anderen, jetzt schon starte. Ihr Grund dafür war, dass meine Kinder ja noch so klein sind und „wenn ein Kind schreit, dann steckt es das andere an, und das das nächste und das bringt dann Unruhe in die ganze Gruppe“.
Ernsthaft jetzt?
Warum geht man davon aus, dass nur weil ich drei Babys habe, diese mehr schreien als die Babys der anderen Mütter? Das ist doch wohl völliger Unsinn! Mal ganz davon abgesehen dass sie meine Babys überhaupt nicht kennt und nicht weiß, dass es unglaublich liebe Babys sind, die nur schreien wenn sie Hunger haben (okay, etwas übertrieben :-D) und ansonsten einfach nur fröhliche Kinder sind. Ich find es einfach eine Frechheit und auch diskriminierend, dass ich die Sinne meiner Babys nicht jetzt schon durch so einen Kurs stimulieren darf, wobei es andere Eltern mit nur einem Kind bedenkenlos dürfen. Da wird nicht vorher abgefragt, ob es denn ein Schreikind ist und dass es dann bitte erst später dazu stoßen darf. Vor allem, was sollte sich dann bitte in ein paar Monaten daran geändert haben? Wenn sich Kinder mit Schreien anstecken, dann tun sie das doch erst recht im höheren Alter. Und ein einzelnes Kind einer Mutter kann genauso gut ein einzelnes Kind einer anderen Mutter anstecken…. Ich habe also darauf verzichtet, überhaupt noch diesen Kurs zu besuchen, weil ich das Gefühl nicht losgeworden wäre, unerwünscht zu sein.

Wir müssen umziehen. Das war uns bereits klar, als wir die drei das erste mal auf dem Ultraschallgerät gesehen haben. Unsere Wohnung ist nicht klein und sie hätte auch locker für ein zweites Kind gereicht, denn Damian hat bereits sein eigenes Zimmer, aber 3 weitere Kinderbetten? Nein, dafür wäre nun kein Platz mehr, außer man würde auf sämtliches Spielzeug und weitere Möbel verzichten. Was tun wir also? In der Anfangsphase der Schwangerschaft kam sehr viel zusammen. Die Frage nach einem Umzug, wie würde es mir wohl in den nächsten Monaten ergehen, wie viele Arzttermine werde ich haben und wie viel Stress würden mir die Ärzte erlauben. Würde ein Umzug Sinn machen bevor die Kinder kommen, oder sollen wir doch lieber bis nach der Schwangerschaft warten? Wie entschieden uns für zweiteres, aufgrund der Tatsache, dass die Schwangerschaft so unglaublich schnell voran schritt und ich bereits im 5. Monat nicht mehr lang belastbar war. Spätestens im 6. Monat war mir klar, dass ich keinen Umzug mehr geschafft hätte, denn nur bei den kleinsten Stressfaktoren bekam ich bereits einen harten Bauch, es war wirklich extrem, so dass ich mir immer Mühe geben musste mich zu entspannen. Ein Umzug wäre nicht tragbar gewesen.

Jetzt sind die Kinder da und wir suchen quasi ab dem ersten Tag, seit dem sie bei uns zu hause sind, nach einer neuen Wohnung. Wir haben uns im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht. Man hört ja so einiges darüber, dass kinderreiche Familien keine Wohnung bekommen, aber dass es so krass werden würde, hätten wir nicht erwartet.

Was hat der Markt also für uns zu bieten? Nicht besonders viel, leider. Die meisten Wohnungen haben nicht genaug Zimmer oder sind zu weit außerhalb. Doch die eine oder andere Wohnung haben wir dann doch gefunden. Was denkt ihr, wer könnte in eine 130 qm große 4 Zimmer Wohnung mit Garten und zwei Bädern einziehen? Wir? Eine Großfamilie die Platz braucht? Ach ne, sorry. Ich habe ja das Ehepaar vergessen, dass den Platz viel nötiger braucht. Die brauchen schließlich ein Fernsehzimmer, ein Lesezimmer und ein Ankleidezimmer. Stimmt, wie dumm von mir. Es ist so frustrierend zu erleben, was sich die Vermieter zum Teil rausnehmen. Wenn ich anrufe, beschreibe ich immer direkt unsere Familiensituation. Macht ja auch keinen Sinn das zu verheimlichen. Und wenn ich dann schon höre „Oh, ich glaube die Wohnung ist da aber zu klein für Sie. Sie hat ja nur 4 Zimmer und wir haben selber zwei Kinder und wissen ja, wie viel Platz man braucht.“ Ach, vielen Dank auch, dass Sie sich unseren Kopf zerbrechen! Möglicherweise gibt es auch Kinder, die nicht von Anfang an mit je einem eigenen Zimmer verwöhnt werden müssen und das dann auch absolut akzeptabel finden, weil sie es einfach nicht anders kennen! Zudem kann man anfangs super mit zwei Zimmern für die Kinder auskommen: In einem wird gespielt, in dem andren wird gepennt. Feddich. Soll jedes Kind zukünftig alleine in seinem eigenen Zimmer spielen? Wenn ich nur daran denke, 4 Kinderzimmer zu haben, an dessen Türen die Namen der Kinder in diesen niedlichen Buchstaben aufgeklebt sind, krieg ich schon die Krise. Die armen Kinder! Die langweilen sich zwischen ihren Bergen von Spielzeugen (jedes Kind hat dann natürlich seinen eigenen Berg Spielzeug, sonst müsste man ja zum Spielen in ein anderes Zimmer gehen) und wissen gar nicht was sie tun sollen. Also klar, immer jeder wie er will, aber unsere Vorstellung von Familienleben sieht da anders aus. Ich kenne es auch nicht anders aus meiner Kindheit, ich habe bis ins Schulalter mit meinem größeren Bruder in einem Zimmer geschlafen und in einem Zimmer gespielt und das hat blendend funktioniert. Ich würde sogar sagen, dass das dazu geführt hat, dass wir bis heute so ein gutes Verhältnis haben und gerne an unsere Kindertage zusammen zurückdenken. Sich abends im Bett gegenseitig Geschichten erzählen und sich austauschen, manchmal auch noch Blödsinn machen, wieder aufstehen und Mama und Papa ärgern. Alleine in einem Zimmer, hätte ich mich so manches mal ganz schön gegruselt!

Aber wer fragt uns schon? Wir bekommen ja nicht mal die Möglichkeit genaueres von unserer Familiensituation zu erzählen, wenn bereits eine Besichtigung nicht gestattet wird. Ein mal habe ich mich doch tatsächlich dazu herabgelassen der „netten Dame“ am Telefon zu erklären, wie wir ihre 5 Raum Wohnung doch sehr gut für unsere Familie nutzen könnten. Darüber ärgere ich mich manchmal jetzt noch, denn es war ihr eigentlich total wumpe was wir mit der Wohnung vor haben, denn das Argument, sie sei zu klein für uns, war offensichtlich nur eine Ausrede um nicht ehrlich sagen zu müssen warum sie die Wohnung nicht an uns vermieten will: Nämlich weil wir eine Großfamilie sind. Ja, ein Haus zu kaufen, das wäre wohl das richtige für uns. Klar, ich wäre auch dabei, aber leider haben wir zwar Drillinge bekommen, aber nicht auch noch zusätzlich im Lotto gewonnen. Somit gestaltete sich das Thema etwas schwierig für uns. Aber wer weiß, vielleicht gewinnen wir ja doch noch im Lotto, den Sechser haben wir bereits einmal gewonnen, ein zweites mal schaffen wir dann auch noch!

Drillinge stillen

Ich werde oft mit ganz großen Augen angeschaut wenn ich erwähne, dass ich stille. „Du stillst??? Hast du denn genug Milch um drei Babys zu stillen???“ ist dann eine häufige Frage. Ja, für zwei von drei Kindern reicht die Milch, und damit gebe ich mich auch zufrieden. Sicher war mein Plan ursprünglich mal ein anderer, noch ehrgeiziger, aber in der Realität merkt man erst, dass es doch sehr schwer umsetzbar ist. Deshalb hier ein kleiner Beitrag von mir zum Thema:

Drillinge stillen

Ich habe es unterschätzt. Das muss ich klar so formulieren. Und zwar in jeder Hinsicht! Stillen von mehr als einem Kind (und da werden mir die Zwillingsmamis sicher Recht geben) ist eine enorme körperliche Anstrengung und zieht unheimlich Energie, so dass ich meistens beim Stillen schon total müde werde und am liebsten einschlafen würde. Gut, das könnte auch am Schlafmangel liegen….

Die Milchproduktion anregen!

Angefangen habe ich mit der Milchpumpe, denn nach der Geburt konnte keins meiner Mäuschen schon an der Brust trinken, dazu waren sie noch zu schwach. Deshalb musste die Milchproduktion anders angeregt werden. Und zwar alle drei Stunden für 15 min mit einer Doppelpumpe. Zudem muss man immer extrem viel trinken, damit es funktioniert. Ich mache z.B. ein Sechserpack 1,5l Wasser in 3 Tagen alleine leer. Kein Problem. Und muss auch sein! Zusätzlich noch 3x tgl. Stilltee. Dass man für sowas oft kaum Zeit hat, muss ich wohl nicht erwähnen.

Babys müssen lernen, gestillt zu werden

Zu jeder Mahlzeit und zwischendurch habe ich versucht, Janek zu stillen, denn er war von Anfang an der Kräftigste und hatte auch schon nen guten Zug, das hat man beim Fläschchen geben gemerkt. Sobald ich Jabtynek stillen konnte, wurde es aber dann kompliziert: Es war dann nämlich eine Kombination aus abpumpen, stillen und Fläschchen geben was häufig unglaublich zeitintensiv war und auch teilweise zeitlich gar nicht zusammen passte (ich hatte abgepumpt, so wie es es sollte, und eine Stunde danach sollten die Babys gefüttert werden…. ganz schlechtes Timing…) Doch es hieß für mich weiter durchhalten, denn mein Ziel war es nach wie vor zwei Babys gleichzeitig zu stillen, damit das Füttern zukünftig etwas schneller gehen würde. Es dauerte bei mir etwa 8 Wochen bis alle drei gelernt haben, an der Brust zu trinken. In dieser Zeit habe ich zugegebener Maßen oft daran gedacht, das mit dem Stillen aufzugeben, denn es war wirklich anstrengend und zeitraubend! Doch irgendwann klappte es auf einmal und ich konnte mit der Umsetzung beginnen.

Lernen, zwei Babys gleichzeitig zu stillen

1490602858038Ich bekam einen guten Tipp für ein Stillkissen, das ich mir besorgt habe. Dieses kann man sich umschnallen. Es erinnert irgendwie an einen Schwimmreifen ist aber sehr prakisch für das Stillen von zweien. Ich versuchte mich erst einmal mit dem Kissen anzufreunden und stillte vorerst nur ein Kind um zu üben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappte es dann doch echt gut und es war eine enorme Erleichterung für mich! 1490603037386Denn nun konnte ich beim Füttern Zeit sparen und brauchte vor allem nicht mehr abzupumpen. Was brauche ich also zum stillen? Das Stillkissen zum umschnallen, ein normales Stillkissen zum drunterlegen, damit die Kinder nicht zu tief “hängen”, zwei Spucktücher: eins fürs Bäuerchen über die Schulter und eins für das “Kotzloch”. Das habe ich nach kurzer Zeit so getauft, denn es entsteht ein Loch zwischen meinem Bauch und dem Stillkissen, wo die Babys nach dem Trinken leider gerne reinkotzen wenn man sie nicht rechtzeitig zum Bäuerchen hochnimmt…. Also muss ich dort ein Tuch reinstopfen, wenn ich mich nicht jedes mal wieder umziehen will! Bis ich das gelernt habe, hat es einige T-Shirts gebraucht….
Die ersten Tage musste ich nach dem Stillen noch das Fläschchen geben, weil die Babys noch nicht satt wurden. Denn auch hier muss sich die Milchmenge erst wieder anpassen. Ziemlich nervig, das kann man sagen, aber genauso faszinierend wenn man dann beobachten kann, dass es ein paar Tage später auf einmal auch ohne Nachfüttern wieder geht. Genial wie das so funktioniert….

Unser Fütter-Rhythmus

Inzwischen stille ich zu jeder Mahlzeit, die nach wie vor strikt alle 4 Stunden stattfindet, zwei Babys gleichzeitig. Das Dritte bekommt dann die Flasche mit normaler Pre-Nahrung. Das mache ich den Tag über in Rotation, so dass es einigermaßen ausgeglichen ist und jeder mindestens zwei mal gestillt wurde. Der 4 Stunden Rhythmus hat sich bei uns inzwischen super einmdegespielt. Er ist zwar zugegebener Maßen sehr unnatürlich und passt eigentlich auch nicht so gut zum Stillen, aber anders würde es leider kaum funktionieren, außer ich würde in Kauf nehmen, ständig irgendein Baby an der Brust hängen zu haben. Man muss dabei einfach mehr darauf achten, wie viel die Babys eigentlich trinken. Aber selbst dann, kann man es natürlich nie genau wissen, außer man macht eine Wiege-Probe. Davon habe ich allerdings nie was gehalten, denn auch sowas beeinflusst die Milchproduktion: Stress und Druck! Also lege ich die Mäuse einfach nach einer Bäuerchen-Pause noch mal an bis ich denke, dass sie satt sind. Und in den allermeisten Fällen sind sie dann auch 4 Stunden lang zufrieden.

Vor dem Schlafen gehen machen wir allerdings eine Ausnahme, da bekommen sie alle die Flasche denn meistens sind sie so müde, dass sie wahrscheinlich beim Stillen nur einpennen würden und dann gar nicht richtig trinken würden. Und wir wollen ja Nachts möglichst lange Ruhe haben, um an ein bisschen Schlaf zu kommen. Also pumpe ich abends noch einmal ab und habe quasi schon mal das Frühstück für die Mäuse gemacht. Auch gut.

Stillen muss man lieben!

Unterm Stmderich muss ich sagen, liebe ich das Stillen immer noch! Auch wenn es mit mehr als einem Kind nicht mehr ganz so komfortabel ist und ich es mehr als eine Pflicht sehe, als an eine entspannte Kuschelzeit. In der Nacht und im Bett ist es aber einfach praktisch, wenn man nicht erst aufstehen und eine Flasche machen muss. Ich hole mir das Kind ins Bett und bleibe einfach liegen. Besser geht’s doch nicht. In der Öffentlichkeit stillen ist allerdings etwas umständlicher. Ich müsste sie nacheinander anlegen, denn so ein Kissen mitzuschleppen, das wäre dann doch etwas zu aufwändig. Ein Problem habe ich dennoch immer noch: Das Bäuerchen! Wenn ich zwei Kinder stille, müssen auch beide Bäuerchen machen. Das heißt, ich brauche dann doch Hilfe von einer zweiten Person.
Aber das Lächeln, von einem satten glücklichen Baby, nachdem es an der Brust getrunken hat, ist einfach die tollste Belohnung und zeigt mir jedes Mal, dass es sich gelohnt hat durchzuhalten!

Ich komm zu nix mehr

Ja, ich weiß…. es wird sich nun jeder denken „ Das ist doch klar. Es war doch zu erwarten.“ Mag sein, aber dass es doch sooo extrem ist, das hätte ich dann doch nicht erwartet. Vielleicht war es etwas naiv von mir das zu glauben, vielleicht war es auch nur zum eigenen Schutz, unbewusst. Denn hätte ich gewusst, welches Ausmaß es tatsächlich einnimmt, hätte ich mich wahrscheinlich total bekloppt gemacht.
Meinen Tagesablauf habt ihr ja bereits gelesen. Dieser hat sich auch nicht sonderlich verändert. Höchstens in so fern, dass ich noch weniger Zeit habe, mal etwas zu tun was nichts mit den Babys zu tun hat. Denn inzwischen sind die Mäuse ja schon 8 Wochen alt (unglaublich) und schlafen nicht mehr sofort nach dem Trinken ein. Nein, dann bedarf es Zuwendung und zwar für jeden einzelnen. Jeder der schon ein Kind hat wird das wahrscheinlich kennen. Und wenn nicht: Glück gehabt! Ich habe mit Damian bereits die Erfahrung gemacht, dass er ohne meinen Körperkontakt sehr lange Zeit überhaupt nicht einschlafen konnte. Und selbst wenn ich ihn auf meinem Arm hatte, hat er nur sehr schwer in den Schlaf gefunden. Das bahnt sich langsam auch bei den drei Mäusen an. Zum Glück noch nicht so schlimm, aber man kann sie nach dem Trinken und Bäuerchen machen nicht einfach hinlegen. (Wenn dann mal ein Bäuerchen kommt…. Das kann auch schon mal sehr lange dauern! Ich habe bereits eine dicke Verspannung im Schulter Nacken-Bereich vom ständigen Bauern!) So kommt es leider oft, dass selbst die heiligen 1,5 Stunden am Vormittag, die ich gerne nutze um meinen Blog zu schreiben, einfach ausfallen…. Was das mit mir macht?

Ich muss sagen, das macht mich dann doch auf Dauer fertig. Ich glaube, ich halte viel aus. Ich habe mich auch an alles recht gut gewöhnt und bin vor allem sehr anspruchslos mit mir selbst geworden (eine 10 min heiße Dusche ist wie ein Tag Wellness für mich! Leider kann ich mir die viel zu selten gönnen…) aber wenn dann selbst dieses winzige Zeitfenster am Tag wegfällt, dann ist das schon äußerst frustrierend. Man merkt erst jetzt, wie viel Zeit man eigentlich früher hatte! Und wie viel Zeit man früher so verklüngelt hat! Wenn wir jetzt morgens die Babys versorgt haben, dann gehe ich keinen Weg in der Wohnung, ohne ihn nicht zu 100% genutzt zu haben. Nach dem Motto „Okay, ich muss mir einen Stilltee machen: Wasserkocher anmachen, auf dem Weg schon mal die Fläschchen mitnehmen, Tee aufgießen, unseren Kater füttern, Tisch abräumen und auf dem Rückweg auf die Toilette gehen.“ So wird man dann gefühlt gar nicht fertig mit einer Aktion und die Zeit vergeht einfach wie im Flug. Ich denke auch jeden Abend, wenn der Tag sich mal wieder dem Ende neigt (so gegen 22 Uhr) : „Ach mist, jetzt ist der Tag schon wieder vorbei und du hast dies und das und jenes nicht mehr geschafft. Naja, morgen ist ja ein neuer Tag. Ein voller ganzer neuer Tag, an dem wir noch keine „Termine“ haben.“ Ja, das denke ich dann oft. Nur blöd, dass jeder Tag, auch wenn keine „Termine“ anstehen, genau gleich abläuft und man unterm Strich nie mehr Zeit hat, als am Tag davor.

Ich meine, zum Glück gibt es auch mal die eine oder andere Ausnahme. An manchen Tagen schlafen die Babys auch mehr, als an anderen und dann versucht man wieder dieses Zeitfenster möglichst sinnvoll bzw mit den Dingen zu nutzen, die einen glücklich machen. Da wir aber hier immer so viele organisatorische Sachen zu erledigen haben (ich habe das Gefühlt, die Welle der Anträge und Formulare hört niemals auf) kommt man eben selten dazu.

Manchmal wünsche ich mir, man bräuchte keinen Schlaf. Der hat sich inzwischen so wie so schon nur noch auf 4-5 Stunden reduziert. Dann könnte er auch ganz wegfallen. Doch Mittags bin ich dadurch immer so müde, dass ich einfach schlafen muss. Zeit, die ich gerne manchmal anders nutzen würde.

Die ersten Tage als Großfamilie

Jetzt war es endlich so weit. Wir waren zu hause! Auf einmal als Großfamilie und wir freuten uns unheimlich darüber und waren gespannt wie ein Flitzebogen wie der Alltag wohl laufen würde. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir anfangs noch euphorisch die Windeln der drei Wonneproppen wechselten und uns über alle Mahlzeiten des Tages freuten. Eins kann ich jetzt schon vorweg nehmen: Diese Euphorie nimmt im Laufe der ersten Wochen dann doch ziemlich ab. Ich füttere die Mäuse natürlich immer noch gerne und auch wickeln ist kein Problem, doch werden diese Tätigkeiten dann mehr zur Routine, als zu Aktivitäten die man bewusst genießt. Das ist leider so.
Wir haben vom Krankenhaus den Rhythmus übernommen, den sie den Babys dort “antrainiert” haben. Das heißt unser Tagesverlauf sieht jedes mal gleich aus:
7:00 Uhr: Aufstehen! Ob man nun will oder nicht, irgendjemand schreit zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall. Entweder “Maaaaamaaaaaaa,….. Paaaaapaaaaaaa!! Wo bleibt ihr mit den Babys?” oder “Wääääääh!!! Wäääääh” Wääääääääh!!”

mde

Okay, da die Babys bei uns im Schlafzimmer alle nebeneinander in einem Gitterbettchen schlafen, werden sie nun alle umgeladen in den Stubenwagen, den ich liebevoll Partybus taufte. Damit geht es dann rüber ins Kinderzimmer, wo Damian uns bereits empfängt. Nun kommt das erste Akkordwickeln des Tages: Ich knöpfe mir die beiden Mädels auf dem “Mädelswickeltisch” vor: Schlafsack aus, Schlafanzug aus, Body aus, Windel wechseln, einmal auf die Waage, Body an, Tagesklamotten an, Schnuller in den Mund, nächstes Baby das gleiche. Martin hat Janek auf dem “Jungswickeltisch” (Damian hat ihn so getauft, weil es ursprünglich sein Wickeltisch war und er nur Janek erlaubte, auch darauf gewickelt zu werden. Wie praktisch, dass ich mir das auf Grund der Kleidung vorher eh schon so überlegt hatte…) und führt mit ihm die gleiche Prozedur durch. Anschließend ist dann Damian dran… Der nächste Halt vom Partybus ist dann die Küche. Dort werden erst mal alle hungrigen Mäuler gestopft, entweder mit Brot, Milchflasche oder ner Brust. Je nach dem.
08:15 Uhr: Opa kommt. Er unterstützt uns zur Zeit glücklicherweise noch und bringt Damian in die Kita.
9:00/9:30 Uhr: Alle Babys sind satt und schlafen. Frühstück für Mama und Papa, ggf Abpumpen damit die Mädels auch was von der Muttermilch haben (stillen klappt bisher nur bei Janek). Möglichkeit zum Schlafen oder ausruhen nutzen!!
11:00 Uhr: Babys werden langsam unruhig. Es werden die Tabletten vorbereitet und Fläschchen gemacht. Dann wird wieder gewickelt, anschließend gibt es die aufgelöste Tablette und die Flasche. Die ganze Runde ist dann um etwa 13 Uhr wieder satt und schläft. 13:00 Uhr: Abpumpen, Mittagessen für Mama und Papa. Kochen is nich. Keine Zeit, Zeit ist zu kostbar! Zum Glück wurden wir bisher immer von der Familie mit Essen versorgt ❤ eine unglaublich große Hilfe für uns!
14:00 Uhr: Mittagsschlaf. Ich schlafe eigentlich dann immer eine Stunde. Wenn ich das nicht mache, rächt sich das ziemlich heftig am Abend!
15:00 Uhr: Babys werden langsam unruhig. Wir bereiten die Fläschchen vor und fangen das Wickeln gegen 15:30 Uhr an.
16:15 Uhr: Martin muss mich mit den Dreien alleine lassen, weil er Damian aus der KIta abholen muss. Ich davrotiere also mit drei Babys, eins auf der Schulter zum Bäuerchen machen, mit der anderen Hand nem anderen Baby den Schnuller reinstopfen oder Fläschchen geben, das dritte Baby schreit oder schläft. Eins von beiden. Ich versuche cool zu bleiben. Klappt nicht imm
er. Mir sitzt die Zeit im Nacken, ich muss abpumpen! Irgendwann sind alle Kinder versorgt und zufrieden. Ich hole die Doppelpumpe raus, in jeder Hand eine Abpumpflasche und fange an. Alle Babys schreien. Kacke. Ich versuche die zwei Pumpflaschen irgendwie mit Hilfe von meinem Knie auf eine Hand umzuladen um wieder irgendwelche Schnuller in kleine Mündchen stecken zu können.
Klappt mehr schlecht als recht. Bevor ich total durchdrehe kommt Martin mit Damian nach hause. Endlich wieder zwei Hände mehr die mir helfen können.
17:00 Uhr: Babys schlafen (meistens). Zeit für Damian. Eine Stunde lang spielen bis 18 Uhr
18:00 Uhr: Abendbrot für Damian, Mama und Papa
18:30 Uhr: Damian ins Bett bringen, Geschichte vorlesen, kuscheln, etc.
19:00 Uhr: Damian ist im Bett, Babys werden langsam unruhig. Wir machen schon mal die Fläschchen fertig.
19:30 Uhr: Babys werden gewickelt, umgezogen und gefüttertmde
21:00 Uhr: Feierabend. Abpumpen. Babys verarbeiten den Tag und weinen. Körperkontakt muss nun zwingend her. Verteile drei Babys auf zwei Personen. Improvisation ist gefragt.

22:00 Uhr: Schlafen!!!! (Wenn möglich)
23:30 Uhr: wach werden…… Wach werden!! Babys wickeln, füttern und in die Schlafsäcke legen.
01:00 Uhr: Abpumpen
01:30 Uhr: Ins Bett gehen, schlafen. Eine der drei Mäuse (meistens Lara) wird mit in unser Bett genommen, weil sie nicht zur Ruhe kommt.
02:00 Uhr: Schnuller reinstecken
02:02 Uhr: Schnuller reinstecken
02:04 Uhr: Schnuller reinstecken
02:06 Uhr: Schnuller reinstecken
02:10 Uhr: Zweites Baby wird auch mit ins Bett genommen
02:15 Uhr: Schlafen
03:30 Uhr: Der Wecker klingelt, wir müssen wach werden. Klappt leider auch nicht immer so gut. Ich schaue in das Bettchen neben mir und sehe: Drei friedlich schlafende Babys. Ich frage mich, wer zur Hölle so wahnsinnig sein kann, sie mutwillig wecken zu wollen um ihnen eine Flasche in den Mund zu stecken. Ich tue es trotzdem. Nehme ein Baby auf den Arm. Es schläft. Ich wickle es um es wach zu machen. Nun ist es wach und schaut mich an, als hätte ich einen Knall. Ich kann ihm nur Recht geben und biete trotzdem die Flasche an. Als Antwort schläft das Baby beim Trinken wieder ein. Ich fast auch. Ich verstehe die Müdigkeit nur zu gut und ärgere mich über diese “Sinnlosigkeit” mitten in der Nacht, nach nicht mal zwei Stunden Schlaf….
(Natürlich ist es nicht sinnlos, das ist uns unter anderen Umständen auch bewusst. Die Mäuse müssen eben an Gewicht zulegen und brachen anfangs eben noch jede Mahlzeit, auch wenn sie eigentlich weiterschlafen würden!)
04:30 Uhr: Abpumpen
05:00 Uhr: Schlafen
07:00 Uhr: Siehe oben………

Ich muss sagen, so sieht wirklich jeder Tag aus. Mal mit mehr Schwierigkeiten, mal mit weniger. Wir mussten aber erst ein paar Tage Erfahrung sammeln, damit es am Ende so getaktet funktioniert und wir haben am Anfang an jedem Tag dazugelernt. Am ersten Abend z.B. haben wir den gröbsten Fehler begannen, den man machen kann: Wir haben nicht vorgeschlafen! Ich kann wirklich nur jedem empfehlen: Macht den Fehler nicht! Schlaft, wann ihr nur könnt! Die Babys haben die Macht, sie entscheiden knallhart, wann ihr eure paar Stunden (denn mehr ist es ohnehin nicht) an Schlaf bekommt. Am allerersten Tag mit den Babys zu hause waren wir ja noch voller Energie und hatten noch kein Schlafdefizit. Somit blieben wir dann auch einfach mal bis zur 23.30 Uhr Mahlzeit wach, bis mir dann irgendwann mal aufgefallen ist, was das nun zur Folge hatte. Wir hatten noch nicht verinnerlicht, dass jede Fütterrunde etwa 1 1/2 Stunden dauert und wir deswegen nicht vor 01:00 ins Bett kämen. Dann fiel mir auch ein, dass die nächste Essensrunde ja schon wieder um 03:30 Uhr beginnt und auch wieder so lange dauern würde. Leider war es zu dem Zeitpunkt dann schon zu spät. In dieser Nacht bekamen wir also nur 4,5 Stunden Schlaf und das aufgeteilt in zwei Etappen. Ich kann nur von dem heutigen Zeitpunkt sagen: 4 Stunden Schlaf am Stück sind Luxus! 4 Stunden Schlaf verteilt auf 2 x 2 Stunden sind Horror…. Der nächste Tag war also Katastrophe. Weil wir also schon am ersten Tag dermaßen übermüdet waren, zog sich das wie ein Rattenschwanz über die folgenden Tage hinweg und dauerte lange, bis der Schlaf wieder ansatzweise nachgeholt wurde. Ich war dazu ja ohnehin noch immer sehr müde von den Strapazen der Geburt, so dass ich sowieso viel mehr Ruhe benötigte. Seit dem schlafen wir immer, wenn es nur möglich ist und am Abend schon mal vor.

Inzwischen ist es aber schon wieder ein kleines bisschen anders. Zum einen wiegen wir nicht mehr jeden Tag, weil Janek nun schon die 3kg Grenze geknackt hat (jeeey!) und die Mädels auch auf einem guten Weg dorthin sind. Wir wiegen sie nur noch alle paar Tage. Und zum anderen können wir auf die 3:30 Uhr Mahlzeit verzichten (was für ein Segen!), vorausgesetzt, die Babys wachen nicht von selbst auf und fordern diese ein. Im Moment dürfen wir häufiger weiterschlafen, als dass sie sich melden, das ist wirklich großartig!